Sportwetten auf die besten Fußball Ligen Europas

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Mit den höchsten Zuschauerzahlen aller Sportarten regiert König Fußball weiterhin in den Herzen aller Sportbegeisterten. Das Spiel mit dem runden Leder wird weltweit von Milliarden Menschen verfolgt und rund um den Globus gibt es professionelle Fußball Ligen und Wettbewerbe. Wenn Sie Sportwetten mögen, können Sie dies bei Mr Green tun und in den größten Fußballligen spielen. stellen Ihnen die sechs größten davon näher vor.

Champions League - Die größte Fußballliga

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Die UEFA Champions League wurde ins Leben gerufen, um den Pokal der Landesmeister als die prestigeträchtigste Clubmeisterschaft abzulösen.

Bekannt für seine hohe Qualität konnte seit der Gründung im Jahr 1992 niemand den Pokal zweimal in Folge gewinnen. Zumindest bis ins Jahr 2017, als Real Madrid das Kunststück gelang. Die Königlichen krönten ihren Erfolg zudem im Jahr darauf und konnten ganze dreimal in Folge die Champions League für sich entscheiden.

Das Finale des Wettbewerbes wird von mehr Menschen verfolgt als die Olympischen Spiele oder sogar das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. Zweifelsohne hat der Pokal einen ganz besonderen Stellenwert unter Fußballfans.

Champions League Geschichte

Vor der Gründung durften lediglich die Meister eines Landeswettbewerbes am Pokal teilnehmen und direkt von der ersten Runde an wurde im KO-Modus gespielt.

Anfang der 90er Jahre entschied sich die UEFA dazu dem Wettbewerb weitere Mannschaften hinzuzufügen. Seit 1992 dürfen die besten Ligen des Kontinents zwei, drei oder sogar vier Vereine stellen. Zudem wird zunächst in Gruppen gespielt.

Bereits seit 1955 duellieren sich die besten Clubs Europas in einem eigenen Wettbewerb. Damals wurden 16 Teams eingeladen und Real Madrid dominierte beinahe nach Belieben. Die Madrilenen gewannen seinerzeit fünf Titel in Folge, von 1956 bis 1960.

Seit der Gründung der Champions League hat das ganze Spektakel ungeahnte Konsequenzen herbeigerufen. Sponsoren und TV Einnahmen liegen im Milliardenbereich und so schnell ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht.

Wettbewerbsformat

Qualifikation

Das Qualifikationssystem der Champions League kann zuweilen recht unübersichtlich sein. Jedoch sind 28 der 32 Teilnehmerplätze der Gruppenphase immer fest in Hand der besten Mannschaften Europas.

Diese 28 qualifizieren sich anhand ihrer Platzierung in den nationalen Ligen und des UEFA Koeffizienten, der angibt wie stark eine Liga einzuschätzen ist. Beispielsweise qualifizieren sich aus England und Spanien jeweils vier Vereine, da beide, gemeinsam mit der Bundesliga, zu den stärksten Ligen Europas zählen.

Bereits im Sommer finden die ersten Vor-Qualifikationsrunden für die übrigen Startplätze statt, gefolgt von der Ersten, Zweiten und Dritten Qualifikationsrunde, an deren Ende sechs Mannschaften als Sieger hervorgehen. Zwei Mannschaften der stärksten Ligen Europas werden nun den sechs Teams hinzugefügt und alle acht Vereine messen sich in einer Play-Off Runde mit Hin- und Rückspiel. Die vier Sieger schaffen den Sprung in die Gruppenphase.

Gruppenphase

Unsere 32 verbliebenen Clubs werden in acht Gruppen mit jeweils vier Teams eingeteilt, wobei die besten Mannschaften nicht gemeinsam in einer Gruppe landen können. In jeder Gruppe spielen alle Vereine zweimal gegeneinander. Die Punktevergabe ist genauso, wie in den nationalen Ligen; für einen Sieg gibt es drei Punkte, während ein Unentschieden immerhin noch zu einem Punkt führt. Die Gruppenphase findet von Mitte September bis Dezember statt.

Nur die beiden ersten einer Gruppe qualifizieren sich für die nächste Runde. Alle Drittplatzierten spielen fortan in der Europa League und für die Gruppenletzten hat das internationale Abenteuer ein Ende gefunden.

KO-Phase

Im Februar geht es dann richtig zur Sache und das Achtelfinale der Champions League wird ausgetragen. Die acht Gewinner der Gruppen treten gegen die Zweitplatzierten an, wobei Mannschaften aus einer Gruppe nicht gegeneinander ausgelost werden können. Das gleiche gilt für Clubs aus derselben Nation.

Die Viertelfinale und Halbfinale bestehen ebenfalls aus einem Hin- und Rückspiel. Sollte nach zweimal 90 Minuten kein Sieger ermittelt worden sein, so findet zunächst eine Verlängerung statt, gefolgt vom Elfmeterschießen. Das Finale selbst wird dann immer in einem vorher von der UEFA festgelegten Stadion gespielt.

Gewinner

Seit der ersten Austragung haben 13 Vereine die Champions League für sich entschieden:

Verein Gewonnene Titel
Real Madrid 2018, 2017, 2016, 2014, 2002, 2000, 1998
Barcelona 2015, 2011, 2009, 2006
Bayern Munich 2013, 2001
Chelsea 2012
Inter Milan 2010
Manchester United 2008, 1999
AC Milan 2007, 2003, 1994
Liverpool 2005
Porto 2004
Borussia Dortmund 1997
Juventus 1996
Ajax 1995
Marseille 1993

Premier League

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Die Premier League ist weltweit die nationale Liga mit den meisten Zuschauern. Außerhalb von Großbritannien ist sie besser bekannt als EPL (English Premier League) und wird in mehr als 200 Ländern ausgestrahlt. Damit liegt die theoretische Reichweite der Liga bei unglaublichen 5 Milliarden Menschen.

Premier League Geschichte

Obwohl England seit jeher als Mutterland des Fußballs bezeichnet wird, hatte es die nationale Liga nicht immer leicht. Bekannt geworden für Hooligans und so desaströse Events wie in Hillsborough, war es an der Zeit der gesamten Liga ein neues Image zu verpassen.

In den frühen 90er Jahren wurde die alte First Division von der Premier League abgelöst und Manchester United, unter der Führung von Sir Alex Ferguson, krönte sich zum ersten Meister. Bis heute ist der Club der erfolgreichste Verein in der Geschichte der Premier League.

Format

The league features 20 clubs with the season running August to May, all clubs playing each other once at home and once away for a total of 38 games each scoring 3 points for a win and one for a draw, standard now in world football.

The top team wins the Premier League Trophy, the second, third and fourth all qualify for the Champions League along with the winners while the fifth placed team goes into the following season’s Europa League – Europe’s second tier competition.

The bottom three teams each season are relegated and drop to the Championship, England’s second tier, to be replaced by three teams from that division.

Premier League Finanzen

Sehr zum Leidwesen seiner Fans ist die Premier League mittlerweile die mit Abstand reichste Liga der Welt und hat pro Saison Einkünfte von beinahe 3 Milliarden Britischen Pfund. Das meiste davon stammt aus weltweiten Senderechten und globalen Sponsorenverträgen.

Die Liga stellt Jahr für Jahr viele der reichsten Clubs der Welt; meisten sind mindestens sieben der 20 reichsten Vereine aus England.

Die neuen Reichtümer in Englands Liga führen dazu, dass einige der besten Spieler pro Woche mehr als 500.000£ verdienen. Das führt zu einer immer größeren Kluft zwischen den meisten Zuschauern des Sports und denen, die ihn ausüben.

Erfolge auf europäischer Bühne

Trotz seines inoffiziellen Titels als die “beste Liga der Welt”, produzierte die Premier League bisweilen lediglich drei Champions League Sieger; Chelsea, Liverpool und Manchester United, die insgesamt vier Titel einheimsen konnten.

Teilweise kann dieses Phänomen mit dem großen Konkurrenzkampf innerhalb der eigenen Liga begründet werden. Alle 20 Teilnehmer sind in der Lage starke Spieler aufzustellen, was es keinem Verein einfach macht und dafür sorgt, dass die Vorbereitung auf europäische Spiele nicht immer optimal verläuft. Die vielen Spiele in einer Saison führen zudem dazu, dass einige Trainer im europäischen Wettbewerb Spieler schonen. Nichtsdestotrotz muss eine Mannschaft aus England die Champions League dominieren, so wie das Real Madrid gelingt, damit die Liga unangefochten als Beste der Welt bezeichnet werden kann.

Bisherige Meister der Premier League

Lediglich sechs Mannschaften konnten die Premier League seit ihrer Gründung für sich entscheiden:

Verein Gewonnene Titel
Manchester City 2018, 2014, 2012
Chelsea 2017, 2015, 2010, 2006, 2005
Leicester City 2016
Manchester United 2013, 2011, 2009, 2008, 2007, 2003, 2001, 2000, 1999, 1997, 1996, 1994, 1993
Arsenal 2004, 2002, 1998
Blackburn Rovers 1995

FA Cup

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Der Football Association Challenge Cup, besser bekannt als FA Cup, ist der prestigeträchtigste nationale Pokalwettbewerb in England.

FA Cup Geschichte

Nur acht Jahre (1871) nach Erfindung des Fußballs, befand das Komitee der Football Association, dass ein nationaler Pokalwettbewerb mit KO-Runden eingeführt werden sollte.

Trotz der Unterbrechung des Wettbewerbes durch den Ersten Weltkrieg wuchs die Popularität des FA Cups stetig an und hatte sehr bald einen Platz im Herzen aller englischen Fußballfans gefunden. Im Jahr 1923 fand das Finale erstmals im neuen Empire Stadium statt, dass wir heute als Wembley Stadion kennen.

Wembley wurde von Grund auf renoviert und konnte zwischen 2001 und 2006 nicht als Austragungsort fürs Finale herhalten. In dieser Zeit wurde die letzte Begegnung des Wettbewerbes im Millennium Stadion von Cardiff, Wales ausgetragen, wo Arsenal dreimal und Liverpool zweimal den Cup gewinnen konnten.

Das neue Wembley Stadion öffnete 2007 seine Tore und Chelsea konnte sich als Erster den FA Cup im neuen Stadion sichern. Im neuen Layout finden 90.000 Zuschauer ein Zuhause. Wenn im Mai das Finale stattfindet, ist die Arena selbstverständlich immer bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Wettbewerbsformat

Obwohl das Finale erst im Mai stattfindet, geht es bereits Anfang August richtig zur Sache. Unterklassige Teams duellieren sich dann bereits in einer Vorrunde, um die letzten Startplätze im FA Cup zu ergattern.

Der eigentliche Pokal startet im November, wenn in der ersten Runde Mannschaften aus League One und League Two, gemeinsam mit den verbliebenen Teams der Vorrunde, gegeneinander antreten.

Ganz schnell werden aus 80 Mannschaften nur noch 40 in der Zweiten Runde. Alle Paarungen werden im Losverfahren ermittelt, wobei direkt festgelegt wird bei wem ein eventuell benötigtes drittes Entscheidungsspiel ausgetragen wird. Sollte das Entscheidungsspiel in einem Unentschieden enden, so gibt es eine Verlängerung und Elfmeterschießen.

Ab der Dritten Runde stoßen dann auch die Teams aus Premier League und Championship dazu, was die Anzahl der Teilnehmer wieder auf 64 erhöht.

Die Vierte Runde, Fünfte Runde und Sechste Runde werden im üblichen Format mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Sobald nur noch vier Mannschaften übrig sind und damit die Halbfinals feststehen, wird das Format geändert. Die vier Teams treffen sich am dritten Samstag und Sonntag des Aprils im Wembley Stadium, um dort die Begegnungen zu absolvieren. Das Finale findet dann im Mai ebenfalls im Wembley statt. Genau wie beim Halbfinale geht es bei Unentschieden direkt in die Verlängerung mit Elfmeterschießen, falls nötig.

FA Cup Gewinner

Der Sieger des FA Cup ist automatisch für die Europa League qualifiziert, es sei denn die Mannschaft konnte sich über die Premier League für die Champions League qualifizieren. In dem Fall geht der Europa League Platz an den Verlierer des Finales.

Der Gewinner tritt in der nächsten Saison außerdem im Community Shield an, dem englischen Pendant zum Super Cup. Dort misst sich der Sieger des FA Cup mit dem Sieger der Premier League. Sollte das die gleiche Mannschaft sein, ist der Zweitplatzierte der Liga zur Teilnahme berechtigt.

FA Cup Finale

Das Finale ist der Abschluss der englischen Fußballsaison und wird jedes Jahr im Mai im Wembley Stadion ausgetragen. Traditionell werden Abide With Me und die Nationalhymne, God Save the Queen, eingesungen und des Öfteren sind prominente Gäste zu sehen, wie beispielsweise die Königliche Familie Großbritanniens.

Statistiken

Die Geschichte des FA Cups ist lang und spannend. Über die Jahrzehnte wurden im Pokal viele Geschichten geschrieben; sie alle aufzulisten würde den Rahmen des Artikels sprengen. Nichtsdestotrotz möchten wir einen Blick auf einige der interessantesten Statistiken werfen:

Meiste Titel: Arsenal (13 Mal zwischen 1930 und 2017).
Meiste Finalteilnahmen: Arsenal und Manchester United (beide 20).
Meiste Finalniederlagen: Everton und Manchester United (beide 8).
Meiste Finalteilnahmen ohne Titel: Leicester City (4 – 1949, 1961, 1963, 1969).

Fußball-Europameisterschaft

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Wir haben uns alle daran gewöhnt diesen Wettbewerb nur noch als EURO zu bezeichnen und den Namen mit dem Jahr zu verbinden, beispielsweise EURO ’96 oder EURO ’16. Der offizielle Titel des wichtigsten Nationenpokals in Europa ist allerdings weiterhin UEFA European Championship. In seiner Reichweite muss er sich nur dem FIFA World Cup beugen, der ebenfalls alle vier Jahre ausgetragen wird.

Geschichte der EUROS

Bereits 1927 gab es den ersten Vorschlag für ein europaweites Fußballturnier. Es dauerte allerdings bis ins Jahr 1958, als endlich die Europameisterschaft geboren wurde und im Jahr 1960 in Frankreich zum ersten Mal stattfand. Lediglich vier Mannschaften nahmen daran teil. Weder Deutschland noch Italien oder England wurden seinerzeit eingeladen.

Der Wettbewerb gewann schnell an Zuspruch und eine Qualifikationsphase wurde eingeführt, die es mehr Nationen ermöglichte sich einen der begehrten Plätze zu sichern. Erst beim Turnier im Jahr 1980 wurde das Teilnehmerfeld auf acht Teams erhöht. Das Turnier wurde in Italien ausgetragen und Deutschland konnte es für sich entscheiden.

Seit der ‘EURO ‘96’ wird das Turnier auch von offizieller Seite in der gekürzten Namensversion promotet und es nahmen erstmals 16 Nationen daran teil. Das Turnier war ein unglaublicher Erfolg und der Gastgeber aus England spielte sich bis ins Halbfinale. Dort wartete dann mit der deutschen Auswahl ein unbezwingbarer Gegner, der auch das Finale gewann.

EURO 2000 war das erste Turnier mit zwei Gastgebern, den Niederlanden und Belgien. Seitdem wurde diese Praktik sowohl bei der Europameisterschaft als auch bei der Weltmeisterschaft wiederholt.

Das letzte Turnier fand 2016 in Frankreich statt und zum ersten Mal waren 24 Teilnehmer dabei. Ab dem Jahr 2020 wird das Event nicht mehr von einem Land ausgetragen, sondern in ganz Europa.

Wettbewerbsformat

Obwohl das Turnier mittlerweile 24 Teilnehmern einen Platz bietet, führt kein Weg an einer langen Qualifikationsphase vorbei. Dafür gibt es im europäischen Raum einfach zu viele Nationen, von denen die meisten auch noch exzellente Fußballer in ihren Reihen haben. Insgesamt dauert die Gruppenphase der Qualifikation beinahe zwei Jahre und startet direkt nach der Weltmeisterschaft.

Die Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die Europameisterschaft Anfang Juni. Dort treten die 24 Nationalmannschaften in sechs Gruppen mit jeweils vier Teams gegeneinander an. In einer Gruppe spielt jeder einmal gegen jeden. Die sechs Gruppensieger sowie die zwei besten Zweitplatzierten messen dann im Viertelfinale in KO-Spielen ihre Kräfte. Sollte es nach 90 Minuten Unentschieden stehen, geht es zunächst in die Verlängerung und wenn nötig auch ins Elfmeterschießen.

Das Halbfinale und Finale sind ebenfalls direkt KO-Spiele. Das Finale selbst findet immer Mitte Juli statt und wird von Hunderten Millionen Menschen weltweit verfolgt.

EURO Gewinner

Der Gewinner der EURO ist automatisch zur Teilnahme am folgenden FIFA Confederations Cup berechtigt, einem alle vier Jahre stattfindenden Turnier, in dem acht Nationen aus verschiedenen Kontinenten gegeneinander antreten. Die Teilnahme ist allerdings keine Pflicht. Aufgrund von Terminengpässen oder anderen Problemen haben in der Vergangenheit bereits einige Nationen abgesagt.

Vorherige Gewinner

11 Nationen konnten bislang die Europameisterschaft für sich entscheiden. Die Sowjetunion gewann das erste Turnier und Portugal krönte sich 2016 zum ersten Mal:

Nation Gewonnene Titel
Portugal 2016
Spain 2012, 2008
Greece 2004
France 2000, 1984
Germany (incl West Germany) 1996, 1980, 1972
Denmark 1992
Netherlands 1988
Czechoslovakia 1976
Italy 1968
Spain 1964
Soviet Union 1960

Europa League

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Die UEFA Europa League ist der zweitwichtigste europäische Pokalwettbewerb für Clubs, direkt nach der Champions League. Der Pokal findet seit 1971 unter verschiedenen Namen statt. Mannschaften können sich durch nationale Ligaplatzierungen und nationale Pokalwettbewerbe dafür qualifizieren.

Europa League Geschichte

Von 1955-1971 wurde der Wettbewerb noch als Inter City Fairs Cup bezeichnet. Aufgrund seiner großen Beliebtheit wurde der Pokal umstrukturiert und ist seit 1971 als UEFA Cup bekannt. Es war seinerzeit ein reines KO-System, in dem Mannschaften einmal Zuhause und Auswärts gegeneinander antraten.

 

Bei diesem Format blieb es bis 2009. Die Champions League hatte mit der eingeführten Gruppenphase großen Erfolg und die UEFA entschloss sich das gleiche Format beim kleineren Bruder anzuwenden. Seit es in Gruppen zur Sache geht trägt das Event den Namen Europa League.

Wettbewerbsformat

Qualifikation

UEFA Koeffizienten kommen in der Europa League genauso wie in der Champions League zum Einsatz; wie viele Mannschaften pro Nation teilnehmen dürfen ist abhängig von der Stärke der nationalen Liga, wobei meistens drei Teams aus einem Land an den Start gehen.

Für gewöhnlich schickt jedes Land seinen Zweitplatzierten ins Rennen (bzw. das Team mit der höchsten Platzierung, die nicht zur Teilnahme an der Champions League berechtigt) sowie den Gewinner des nationalen Pokalwettbewerbes. Im Fall von England und Frankreich nehmen sogar die Gewinner der kleineren, nationalen Pokalmeisterschaften an der Europa League teil.

Anhand des Koeffizienten wird ermittelt welche Mannschaften an der Vorrunde, dann der Ersten, Zweiten und Dritten Qualifikationsrunde teilnehmen, die im KO-System mit Hin- und Rückspiel ausgefochten wird. Zum Abschluss der Qualifikationsphase stehen 36 Teilnehmer fest, die nun in die Play-Off Runde gehen, in der zudem die sechs Verlierer der Dritten Champions League Qualifikationsrunde antreten müssen.

Die Gewinner der Playoff-Begegnungen schaffen den Sprung in die Gruppenphase. Dort treffen sie auf die Pokalsieger der einzelnen Nationen sowie Zweitplatzierte der Ligen (in großen Ligen der Fünftplatzierte) und die Verlierer der Champions League Play-Off Runde. Insgesamt ergibt das ein Teilnehmerfeld von 48 Vereinen.

Gruppenphase

TDie 48 qualifizierten Teams werden in 12 Gruppen mit jeweils 4 Vereinen eingeteilt. Jeder spielt zwischen September und Dezember ein Hin- und ein Rückspiel gegeneinander. Es gibt ganz normale drei Punkte für einen Sieg und einen Punkt für ein Unentschieden.

KO-Phase

Die 12 Gruppensieger sowie die 12 Zweitplatzierten qualifizieren sich für die nächste Runde und bekommen dort Konkurrenz durch die Drittplatzierten der Champions League Gruppenphase. Insgesamt ergibt das 32 Mannschaften für die erste Runde der KO-Phase, die ganz normal mit Hin- und Rückspiel absolviert wird.

Das gleiche Format gilt im Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale. Erst beim Finale ändert sich der Modus und es wird lediglich ein einziges Spiel über 90 Minuten ausgetragen (plus Verlängerung und Elfer, falls nötig), in dem der Sieger der Europa League ermittelt wird. Das Spektakel findet immer in einem vorher von der UEFA festgelegten Stadion statt.

Gewinner seit dem Jahr 2000

Spanien ist seit der Jahrtausendwende auf europäischer Clubebene extrem erfolgreich und insgesamt können sie neun Europa League Titel auf sich vereinen:

Verein Gewonnene Titel
Atletico Madrid 2018, 2012, 2010
Manchester United 2017
Sevilla 2016, 2015, 2014, 2007, 2006
Chelsea 2013
Porto 2011, 2003
Shakhtar Donetsk 2009
Zenit St Petersburg 2008
CSKA Moscow 2005
Valencia 2004
Feyenoord 2002
Liverpool 2001
Galatasaray 2000

Bundesliga

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Die Bundesliga ist die höchste Spielklasse Deutschlands. Insgesamt nehmen 18 Vereine daran teil und absolvieren jeweils 34 Partien von August bis Mai. In keinem anderen Land Europas gibt es im Schnitt mehr Zuschauer im Stadion.

Bundesliga Geschichte

Obwohl es in Deutschland bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erste Fußballvereine gab, dauerte es lange Zeit bis sich die heute bekannte Bundesliga formierte. Zuvor spielten Top-Vereine viel zu oft gegen schwächere Gegner und boten dadurch insgesamt kein allzu attraktives Bild. Das änderte sich im Jahr 1963, als der Startschuss zur Bundesliga gegeben wurde.

Die Gründung der Liga führte direkt zu größerer Professionalität und die Löhne der Fußballer stiegen auf 1.200 D-Mark an (plus Bonusse), was in der damaligen Zeit einem sehr guten Gehalt entsprach.

Eine sehr bekannte Zeitschrift feierte die Bundesliga und sprach ihr einen „Finalcharakter in jedem Spiel“ zu. Bis heute hat die Liga nichts von diesem Appeal verloren, was sich auch durch die extrem hohen Zuschauerzahlen an jedem Spieltag ausdrückt.

Format

Die Anzahl der Teilnehmer in der Bundesliga hat sich über die Jahrzehnte einige Male verändert. Zwischen 1963 und 1965 waren es lediglich 16 Vereine, während ab der Saison 65-66 bis 90-91 18 Teams antraten.

Ein Jahr lang, in der Spielzeit 91-92, waren es sogar 20 Mannschaften, weil nach der Widervereinigung einige ostdeutsche Vereine in die Liga integriert werden mussten. Bereits eine Saison danach, 1992-93, waren es dann wieder 18 Vereine und dabei ist es bis heute geblieben.

Diese 18 Clubs spielen alle jeweils einmal Zuhause und einmal Auswärts gegeneinander. Insgesamt macht das 34 Spiele, bei denen es drei Punkte für einen Sieg und einen Punkt fürs Unentschieden gibt.

Der Erstplatzierte am Ende der Saison darf sich Deutscher Fußballmeister schimpfen und in der Champions League antreten. Dabei erhält er vom Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten Unterstützung, die sich alle aufgrund der hohen Qualität der Bundesliga ebenfalls in der Königsklasse messen dürfen.

Der Fünft- und Sechstplatzierte hat die Chance sich in der kommenden Saison für die UEFA Europa League zu qualifizieren, gemeinsam mit dem Sieger des DFB-Pokals.

Jedes Jahr müssen zwei Mannschaften ganz sicher den Gang in die Zweite Liga antreten und werden durch die beiden besten Vereine der 2. Bundesliga ersetzt. Die Mannschaft auf dem 16. Tabellenplatz geht in die Relegation. Dort trifft sie auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga und muss sich in einem Hin- und Rückspiel beweisen. Der Gewinner der Relegation spielt im kommenden Jahr in der obersten Klasse, während der Verlierer in die Zweite Liga muss.

Zuschauerzahlen

Die Bundesliga kann zurecht stolz auf seine extrem hohen Zuschauerzahlen sein. In keiner anderen Liga der Welt sitzen im Schnitt pro Spiel mehr Menschen im Stadion. Mehrere Vereine haben regelmäßig ausverkauftes Haus. Bei Borussia Dortmund sind jedes Spiel rund 80.000 Zuschauer im Stadion und bilden gemeinsam die berühmt-berüchtigte Gelbe Wand. Gründe dafür liegen in der hohen Begeisterung für den Sport, haben aber auch mit relativ kleinen Ticketpreisen zu tun, die zu den niedrigsten in Europa zählen.

Das hohe Zuschaueraufkommen führt zu einer prickelnden Atmosphäre in den Stadien und hilft den deutschen Vereinen dabei sich auch auf internationaler Bühne gut zu verkaufen.

Bundesliga Gewinner seit 2000

In den letzten Jahren wird die Bundesliga von einer Mannschaft dominiert. Die Rede ist natürlich von Bayern München. Außer den Bayern konnten überhaupt nur drei andere Mannschaften seit der Jahrtausendwende die Liga für sich entscheiden. Bayer Leverkusen war ein paar Mal nah dran, aber die Geschichte erzählen wir Ihnen ein anderes Mal:

Verein Gewonnene Titel
Bayern Munich 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2010, 2008, 2006, 2005, 2003, 2001, 2000
Borussia Dortmund 2012, 2011, 2002
VfL Wolfsburg 2009, 2007
Werder Bremen 2004