Flug an den rand der erde: tag 2

Mr Green lässt Träume wahr werden – ab ins Weltall!

Können Sie behaupten, es gab nicht einmal einen Augenblick, in dem Sie gerne Maverick, der weder Tod noch Teufel fürchtet, in seinem Kampfjet in Top Gun gewesen wären? Hören Sie die Musik schon leise im Hintergrund: “Take my breath awayyyyyyyyy!”

Heute war es soweit: Der Gewinner von Dream a little Green, der Schwede Björn, würde in einer MiG 29 mit einem erfahrenen russischen Kampfjet-Piloten in eine Höhe bis zu 20.000 Metern fliegen.

Der Tag begann früh, als Björn und sein Begleiter Johan zusammen mit der Dolmetscherin Irena in Richtung des Militärstützpunkts Sokol für Vorbereitungstests aufbrachen. Sokol hat einiges an Berühmtheit im Zweiten Weltkrieg erlangt: Stündlich rollte dort ein fertiger Kampfjet vom Fließband! Die Militärbasis wurde modernisiert und ist noch immer im Einsatz.   Nach einem medizinischen Check traf sich Björn mit seinem Piloten für ein Briefing. Das dauerte eine ganze Stunde. Danach durfte er in seinem Anzug schlüpfen, welcher speziell für den Druck in großen Höhen konstruiert wurde. Anschließend konnte er endlich am Cockpit Platz nehmen und wusste, dass der Jet in Kürze “Machzahl 2+” (das ist mehr als die doppelte Schallgeschwindigkeit) haben würde. Ob der Geschwindigkeit von über 2.400 km/h konnte er nicht ganz gelassen bleiben – wen würde es anders gehen?     Björn: “I was so nervous but the instructor was cool and serious, it was like being part of a military mission and we were about to go into combat, but as soon as we took off my nervousness just disappeared… just like the ground!” Die Nachbrennkammern starteten und damit begann Björns Reise an den Rand der Erde. Innerhalb von Sekunden legte die MiG auf Supersonic-Geschwindigkeit zu und war in 17 km Höhe über der Erde.     Björn war ganz hin und weg: “I could see the curvature of the Earth, entire continents in the distance and just to my right, the darkness of outer space… absolutely mind-blowing and incredibly beautiful.”   Und dann begann der verrückte Teil der Geschichte: Auf den Weg zurück zur Erdoberfläche zog die MiG Loops, Überschläge, legte auf Vollspeed zu… Der Pilot legte sich mächtig ins Zeug, um Björn Momente zu bescheren, die er sicherlich nie vergessen wird. Man könnte meinen, der Pilot wollte geradezu testen, wieviel g-Kraft Björn vertragen konnte, ohne in ein Blackout zu wandern (was Björn schließlich auch tat)!   Unser Björn vergaß da alles um sich und dachte sogar, von einem Auto überfahren zu werden: “It was so amazing I just forgot how high we were and how fast we were going, at the edge of space everything just slows down but as soon as we started descending, speed was the least of my problems. I’ve seen air shows before but to actually sit in the plane and feel the g-force on my body as the plane twists and turns through the stunts… it’s like being run over by a car and I think I passed out at one point!” Wir haben alles auf Video – in Kürze können Sie es sehen!   Als der Jet wieder landete, sah Björn zwar eine Spur mitgenommen aus, aber ein riesiger Smile zierte sein Gesicht. Vor uns stand ein durch und durch glücklicher Schwede. Einer seiner Lebensträume ist in Erfüllung gegangen. Es wurde dann Zeit, ins Hotel für eine Rast- und Regenerationsphase zurückzukehren. Morgen werden Björn und Johan einen entspannenden Stadtbummel in Nischni Nowgorod machen und ein professioneller Guide (na ja, eigentlich Guidin) wird ihnen alle Monumente, die sie bisher nicht verstanden haben, erklären können. Dann geht’s weiter zur Hauptstadt Moskow…