Blackjack Wahrscheinlichkeiten

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Blackjack sieht auf den ersten Blick nach einem sehr einfachen Spiel aus. Tatsächlich sind die Regeln des Spiels leicht zu erlernen. Doch um es zu meistern und den Hausvorteil kleinstmöglich zu halten, sind viele mathematische Entscheidungen zu treffen. Es ist verführerisch sich von seinen Instinkten leiten zu lassen und seine Entscheidungen am Tisch darauf zu basieren. Doch wenn Sie ein Blackjack-Meister werden möchten, ist es unabdingbar die Wahrscheinlichkeiten für jedes Szenario zu verstehen und alles am Tisch auf Grundlage derer zu tun. Es ist wichtig sich den Grund für den Hausvorteil vor Augen zu führen und gleichzeitig zu wissen, welche Vorteile Sie nutzen können, um diesen Hausvorteil zu verkleinern.

Im folgenden Artikel werden wir auf die Grundlagen der optimalen Blackjack-Strategie eingehen, auch Basisstrategie genannt, mit deren Hilfe Sie den Hausvorteil bereits ein gutes Stück lindern können. Wir werfen einen Blick darauf, warum das Haus überhaupt einen Vorteil hat, was unsere eigenen Vorteile sind und gehen auf die Wahrscheinlichkeiten in einigen Szenarien ein. Kurz gesagt, wir erklären Ihnen alles Wissenswerte zur Basisstrategie beim Blackjack. Unser Ziel ist Ihr Verständnis für Blackjack zu fördern und die Wichtigkeit der Wahrscheinlichkeiten hervorzuheben. Mit dem Wissen aus diesem Artikel können Sie Ihre Entscheidungen dramatisch verbessern und beim nächsten Spiel um echtes Geld haben Sie damit weitaus bessere Chancen zu gewinnen.

Der Hausvorteil beim Blackjack

Wie bei allen Spielen im Casino hat das Haus auch beim Blackjack immer einen Vorteil gegenüber uns Spielern. Selbst wenn Sie zum absoluten Blackjack-Meister werden und jede Ihrer Entscheidungen durchdacht und mathematisch korrekt ist, wird das Casino weiterhin auf lange Sicht die Nase vorn haben. Nur wenn Sie das Spiel perfekt spielen und darüber hinaus lernen Karten zu zählen, können Sie sich dem Haus gegenüber einen kleinen Vorteil ergaunern.

Warum das Haus immer einen Vorteil hat ist im Prinzip ganz einfach: Wir sind als Erster am Zug. Immer wenn wir eine Karte nehmen und uns damit überbieten, was in 28% der Fälle eintritt, verlieren wir automatisch, selbst wenn der Dealer sich ebenfalls überbietet. Das gibt dem Haus einen gewaltigen Vorteil, den wir so einfach nicht schlagen können.

Obwohl wir das Haus nicht schlagen können, haben wir einige Werkzeuge zu unserer Verfügung, die den Hausvorteil drastisch senken können. Üblicherweise hat das Haus einen Vorteil von 8% uns Spielern gegenüber. Mit Hilfe der Basisstrategie,sind wir im Stande den Vorteil auf 0,2-0,5% zu senken, abhängig von den Spielregeln am Tisch. Um dies zu erreichen, müssen wir die Vorteile für Spieler gnadenlos ausnutzen und alle Entscheidungen auf mathematischer Grundlage korrekt fällen.

Die Vorteile des Spielers beim Blackjack

Obwohl der Dealer den großen Vorteil hat als Zweiter zu agieren, haben wir als Spieler einige Möglichkeiten zur Auswahl, die der Dealer nicht hat. Dank dieser Möglichkeiten können wir dem Dealer das Leben so schwer wie möglich machen und den Hausvorteil deutlich senken.

  • Immer wenn wir sofort 21 treffen und einen Blackjack haben, erhalten wir eine 3:2 Auszahlung (2,5 Mal unseren Einsatz). Es sei denn, der Dealer hat ebenfalls 21. In diesem Fall erhalten wir unseren Einsatz zurück.
  • Uns stehen einige Optionen für unsere Hand zur Verfügung. Wir können jederzeit auf unserer Hand stehen bleiben oder eine weitere Karte ziehen, während der Dealer diese Freiheiten nicht hat. Er muss bei jedem Kartenwert unter 17 eine weitere Karte nehmen, unabhängig davon, ob er bereits einen höheren Kartenwert hat als wir.
  • Wir dürfen unseren Einsatz verdoppeln, wenn es zu unserem Vorteil ist und können damit in einigen Händen unsere Gewinne maximieren.
  • Wir können Paare teilen und damit unsere schwächeren Starthände verbessern oder einen Vorteil aus schwächeren Startkarten beim Dealer ziehen.
  • Bei manchen Varianten besteht die Möglichkeit seine Starthand frühzeitig aufzugeben und den halben Einsatz zurück zu erhalten. Auf lange Sicht können wir damit Geld einsparen. Dem Dealer bleibt diese Möglichkeit verwehrt.

Die Wichtigkeit von Wahrscheinlichkeiten

Der Schlüssel, um ein erfolgreicher Blackjack-Spieler zu werden, liegt im Verständnis für Wahrscheinlichkeiten und Chancen. Vollkommen egal, welche Karten wir erhalten haben und welche Situation sich uns darstellt, wir müssen immer unsere Chance zu gewinnen sowie die Wahrscheinlichkeit uns zu überbieten wissen.

Lassen Sie uns zu Beginn einen Blick auf die Wahrscheinlichkeiten sich zu überbieten werfen, wenn wir eine weitere Karte ziehen:

Wahrscheinlichkeit sich bei weiterer Karte zu überbieten

Handwert Wahrscheinlichkeit
11 oder geringer 0%
12 31%
13 39%
14 56%
15 58%
16 62%
17 69%
18 77%
19 85%
20 92%
21 100%

Wie Sie der Tabelle entnehmen können, wächst die Wahrscheinlichkeit sich zu überbieten mit höherem Handwert stetig an. Damit erzählen wir Ihnen wahrscheinlich nichts neues. Dennoch ist es interessant und wichtig zu sehen, wie hoch die Wahrscheinlichkeiten bei jedem einzelnen Handwert genau sind. Die Wichtigkeit davon wird verdeutlicht, wenn wir uns als Nächstes die Wahrscheinlichkeit für ein Überbieten des Dealers ansehen, abhängig von seiner Startkarte. Die exakten Wahrscheinlichkeiten sind hierbei auch von den Spielregeln abhängig; um genau zu sein, ob der Dealer bei einer weichen (soft) 17 (17s) eine weitere Karte nehmen muss oder stehen bleibt. In der folgenden Tabelle finden Sie die Wahrscheinlichkeiten für beide Spielregeln:

Die Wahrscheinlichkeit des Dealers sich zu überbieten

Karte Dealer Wahrscheinlichkeit, wenn er auf 17s stehen bleibt Wahrscheinlichkeit, wenn er bei 17s Karte zieht
Ass 17% 20%
2 35% 36%
3 37% 38%
4 40% 40%
5 42% 42%
6 42% 44%
7 26% 26%
8 24% 24%
9 23% 23%
10 23% 23%

Ohne sich großartig mit Blackjack auseinanderzusetzen, ist es einfach zu denken bei einer 12 ist es immer richtig eine weitere Karte zu ziehen. Schließlich ist die 12 ein sehr geringer Handwert und mehr als Zweidrittel aller Karten im Stapel verbessern unsere Hand. Obwohl unsere Hand schwach ist, kann es durchaus sein dass beim Dealer ebenfalls eine schwache Hand vorhanden ist (z.B. eine Sechs). Das würde bedeuten, es besteht eine gute Chance dass sich der Dealer überbietet. Sich lediglich auf seine eigene Ausgangslage zu konzentrieren ist ein sehr verbreiteter Fehler und die Möglichkeit des Dealers sich zu überbieten muss stets im Auge behalten werden.

Wie Sie der Tabelle entnehmen können besteht eine 42-44% Wahrscheinlichkeit das der Dealer sich überbietet, wenn er eine Sechs hat. Die Chancen stehen also nicht schlecht. Aufgrund dessen ist es mathematisch korrekt auf einer harten 12 stehen zu bleiben (eine 12 ohne Ass auf der Hand), wenn der Dealer eine Sechs hält. Eine Ausnahme hierbei ist, wenn wir eine 12 bestehend aus zwei Sechsen haben. Dann wäre eine Teilung unseres Paares besser. Auf lange Sicht werden wir bei diesem Szenario leider immer Geld verlieren. Doch wenn wir uns an die mathematischen Berechnungen halten und auf unserer Hand stehen bleiben, werden wir weniger Geld verlieren, als wenn wir eine weitere Karte nehmen würden.

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Die Reihenfolge der Basisstrategie

Wie bereits erwähnt, haben wir als Spieler einige Möglichkeiten zur Auswahl, um den Hausvorteil zu unseren Gunsten zu senken. Allerdings stehen uns nicht immer alle Möglichkeiten zur Auswahl bzw. wir können Sie nicht alle gemeinsam verwenden und daher ist es wichtig eine bestimmte Reihenfolge einzuhalten, um die bestmögliche Basisstrategie zu spielen. Im folgenden finden Sie Fragen, die Sie sich bei jeder Hand in genau dieser Reihenfolge selbst stellen sollten.

Kann ich/sollte ich meine Hand aufgeben (surrender)?

Wenn der Tisch an dem Sie spielen diese Option anbietet, ist dies die allererste Entscheidung, die Sie zu treffen haben. Es ist nur möglich eine Hand aufzugeben, wenn Sie noch keine andere Entscheidung getroffen haben. Sollte der Tisch diese Möglichkeit nicht anbieten oder die Antwort auf die Frage ‘Nein’ sein, dann sollten Sie sich die folgende Frage stellen:

Kann ich/sollte ich meine Hand teilen

Diese Möglichkeit steht Ihnen nur zur Verfügung, wenn Sie ein Paar oder zwei Karten mit dem Wert von 10 als Starthand erhalten haben. Wenn Sie so eine Hand erhalten haben, müssen Sie sich fragen, ob eine Teilung zu Ihrem Vorteil wäre oder nicht. Wenn Sie nicht teilen können oder es ist nicht von Vorteil wäre, sollten Sie sich die folgende Frage stellen:

Kann ich /sollte ich meine Hand verdoppeln?

Wenn die Chancen auf einen Gewinn der Hand gut für Sie stehen, ist die Verdoppelung hervorragend geeignet, um Ihre Gewinne zu maximieren. Das Feature ist allerdings nicht bei allen Starthänden verfügbar, was immer auch von den Spielregeln des jeweiligen Tisches abhängig ist. Dennoch sollten Sie sich diese Frage stellen und wenn die Antwort darauf ‘Nein’ lautet, stellen Sie sich die nächste Frage:

Sollte ich stehen bleiben (stand) oder eine weitere Karte nehmen (hit)?

Es ist verlockend und einfach sich lediglich diese Frage zu stellen. Eine weitere Karte nehmen oder stehen bleiben ist jedoch die letzte Frage, die Sie sich stellen sollten. Zunächst sollten Sie sich die vorherigen drei Fragen durch den Kopf gehen lassen. Unwichtig ist sie damit aber auf keinen Fall. In den meisten Fällen werden Sie die ersten drei Fragen mit ‘Nein’ beantworten und um die perfekte Basisstrategie zu spielen kommt es dann darauf an, ob Sie die Antwort auf diese Frage richtig beantworten können. Sie müssen sich also fragen, ob es von Vorteil für Sie ist eine weitere Karte zu nehmen oder lieber stehen zu bleiben und darauf zu hoffen, dass der Dealer sich überbietet.

Lernen Sie mehr über die Basisstrategie

Mit den Informationen in diesem Artikel konnten wir Ihnen hoffentlich ein gutes Grundverständnis der Basisstrategie vermitteln und auf die große Bedeutung von Wahrscheinlichkeiten beim Blackjack aufmerksam machen. Sie wissen jetzt, auf was die Basisstrategie beruht und wie sie Ihnen auf lange Sicht bessere Gewinnaussichten bietet. Leider sind Sie damit keineswegs unschlagbar beim Blackjack, aber es wird Ihre verlustreichen Spielsitzungen mit Sicherheit verringern.

Es ist jetzt an der Zeit tiefer zu graben und alles über die Basisstrategie in Erfahrung zu bringen. Lernen Sie, wann es mathematisch korrekt ist seine Hand aufzugeben, wann Sie eine Hand teilen sollten und wann nicht, wann der richtige Moment für eine Verdoppelung gekommen ist und zu guter Letzt, in welchem Szenario es korrekt ist eine weitere Karte zu nehmen und wann Sie besser auf Ihrem aktuellen Handwert stehen bleiben.