Strategie fürs Paare teilen

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Die Möglichkeit seine Paare bzw. Karten mit gleichem Wert zu teilen (im Englischen: Split) wurde beim Blackjack mit der Absicht den Hausvorteil zu verringern eingeführt. In der Realität handhaben viele Spieler diese Option jedoch ohne mathematische Grundlagen und verbessern damit sogar den Hausvorteil fürs Casino. Viele Spieler teilen ihre Hände immer sobald das möglich ist oder gehen in die andere Richtung und teilen ihre Hände nie. Damit wurde die Option Paare zu teilen tatsächlich zu einem Hausvorteil, obwohl sie bei perfekter Anwendung den Hausvorteil zu unseren Gunsten beeinflusst.

Mit dem folgenden Artikel möchten wir den Spieß wieder umdrehen. Anhand der optimalen Strategie, der Basisstrategie, bringen wir Ihnen bei, mathematisch korrekte Entscheidungen zu treffen und beim Paare teilen immer die richtige Option zu wählen. Damit werden Sie nicht nur mehr Hände gewinnen, sondern sind im Stande Ihre Gewinne zu maximieren, während Sie Ihre Verluste minimieren.

So funktioniert Paare teilen


Wenn Sie darum bemüht sind mithilfe der Basisstrategie optimal zu spielen, dann stellt sich die Frage, ob Sie Ihr Paar teilen sollten oder nicht, direkt als Zweites in jeder Hand. Die erste Frage, die Sie sich selbst stellen sollten, befasst sich immer damit, ob es besser ist eine Hand direkt aufzugeben und die Surrender Funktion zu benutzen. Wenn die Antwort darauf ‘Nein’ lautet und Sie Karten mit gleichem Wert vor sich liegen haben, müssen Sie entscheiden, ob es von Vorteil ist diese Karten zu teilen oder ob Sie besser dran sind mit dieser Hand weiterzuspielen.

Wenn Sie ein Paar teilen möchten, müssen Sie das immer tun bevor Sie eine weitere Karte nehmen oder sich dazu entscheiden Ihre Hand zu verdoppeln. Zudem dürfen Sie Hände nur teilen, wenn Sie zwei Karten mit dem gleichen Wert erhalten haben. Wenn Sie zum Beispiel 4 – 4 erhalten haben, können Sie entweder mit dem Handwert 8 weiterspielen oder sich dazu entscheiden dieses Paar zu teilen und fortan zwei Hände mit einem Handwert von jeweils 4 zu spielen. Wenn Sie die Hand teilen, dann müssen Sie Ihren ursprünglichen Einsatz erneut setzen, so dass beide Hände mit dem jeweils ursprünglichen Einsatz gespielt werden. Ihr Einsatz wird also nicht halbiert, sondern verdoppelt und gleichmäßig auf beide neuen Händen verteilt.

Wann Sie Paare teilen sollten

Wann es mathematisch Sinn macht ein Paar zu teilen hängt auch von der Anzahl an eingesetzten Kartenstapeln und Tischregeln ab. Zudem spielt es eine große Rolle, welches Paar Sie erhalten haben und welche Karte beim Dealer zu sehen ist.

Ob der Dealer bei einer weichen (soft) 17 eine Karte nehmen muss oder nicht, verändert die Situation fürs Paare teilen in der Regel nicht, obwohl es einige wenige Ausnahmen gibt. Ob nach dem Teilen eine Hand verdoppelt werden darf, hat dagegen einen größeren Einfluss auf Ihre Entscheidung. Wenn das am Tisch erlaubt wird, ist es mathematisch gesehen in weitaus mehr Fällen richtig ein Paar zu teilen. Ob Surrender am Tisch gestattet wird oder nicht, hat ebenfalls einen Einfluss auf einige Entscheidungen, allerdings bei weitem nicht so viele.

In den folgenden Tabellen finden Sie Informationen darüber, wann Sie welches Paar teilen sollten. Das ist abhängig von der Karte beim Dealer, der Anzahl an eingesetzten Kartenstapeln und den Regeln am Tisch. In der Spalte ganz links finden Sie Ihre Starthand, während die anderen Spalten Ihnen anzeigen, welche Karte der Dealer haben muss damit eine Teilung mathematisch betrachtet korrekt ist.


S17 bedeutet der Dealer muss bei einer soft (weichen) 17 eine Karte nehmen, während H17 bedeutet der Dealer bleibt bei jeder 17 immer stehen. VNT ist die Abkürzung für “Verdoppelung nach Teilung” und KVNT für “keine Verdoppelung nach Teilung”. Das bezieht sich darauf, ob es nach einer Teilung erlaubt ist zu verdoppeln oder nicht.

Stapel: 1
Tischregeln: S17, VNT


Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S S S
3 – 3 S S S S S S S
4 – 4 S S S
5 – 5
6 – 6 S S S S S S
7 – 7 S S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S
9 – 9 S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)

Stapel: 1
Tischregeln: H17, VNT

Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S S S
3 – 3 S S S S S S S
4 – 4 S S S
5 – 5
6 – 6 S S S S S S
7 – 7 S S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S
9 – 9 S S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)

Stapel: 1
Tischregeln: S17, KVNT & H17, KVNT

Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S S
3 – 3 S S S S S
4 – 4
5 – 5
6 – 6 S S S S S
7 – 7 S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S
9 – 9 S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)

Stapel: 2
Tischregeln: S17, VNT & H17, VNT

Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S S S
3 – 3 S S S S S S
4 – 4 S S
5 – 5
6 – 6 S S S S S S
7 – 7 S S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S
9 – 9 S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)

Stapel: 2
Tischregeln: S17, KVNT & H17, KVNT

Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S
3 – 3 S S S S
4 – 4
5 – 5
6 – 6 S S S S S
7 – 7 S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S(*)
9 – 9 S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)
(*) = Bei H17 teilen Sie, wenn Surrender nicht gestattet ist, ansonsten benutzen Sie die Surrender Funktion

Stapel: 4/6/8
Tischregeln: S17, DAS & H17, DAS

Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S S S
3 – 3 S S S S S S
4 – 4 S S
5 – 5
6 – 6 S S S S S S
7 – 7 S S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S(*)
9 – 9 S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)
(*) = Bei H17 teilen Sie, wenn Surrender nicht gestattet ist, ansonsten benutzen Sie die Surrender Funktion

Stapel: 4/6/8
Tischregeln: S17, KVNT & H17, KVNT

Karte vom Dealer
Ihre Starthand 2 3 4 5 6 7 8 9 10 A
2 – 2 S S S S
3 – 3 S S S S
4 – 4
5 – 5
6 – 6 S S S S
7 – 7 S S S S S S
8 – 8 S S S S S S S S S S(*)
9 – 9 S S S S S S S
10 – 10
A – A S S S S S S S S S S
S = Split (Paar teilen)
(*) = Bei H17 teilen Sie, wenn Surrender nicht gestattet ist, ansonsten benutzen Sie die Surrender Funktion

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Die Mathematik hinter dem Paare teilen

Es gibt drei gute Gründe Ihre Paare zu teilen, alle resultieren in einem verringerten Hausvorteil. Der erste Grund ist eine Hand mit guten Gewinnchancen durch die Teilung in zwei Hände mit guten Gewinnchancen zu verwandeln. Der zweite Grund ist Verluste auf lange Sicht zu verringern, wenn die Chancen ohne Teilung noch schlechter stehen würden. Der dritte und letzte Grund ist eine Hand, die auf lange Sicht verlieren würde, durch die Teilung in zwei Hände zu verwandeln, die auf lange Sicht gewinnen. Lassen Sie uns gemeinsam auf ein Beispiel für jede Kategorie schauen, um das besser zu verdeutlichen.

Profite bei vielversprechenden Händen maximieren

Angenommen Sie sitzen an einem Tisch bei dem acht Kartenstapel eingesetzt werden und bei dem die Regeln nach dem Teilen der Hand keine Verdoppelung zulassen. Sie erhalten die Hand 9 – 9, während der Dealer eine 6 zeigt. Ihr Handwert beträgt 18 und ist gegen die 6 vom Dealer in einer guten Ausgangsposition. Wenn Sie einfach auf der Hand stehen bleiben, werden Sie in 64% der Fälle gewinnen. Sollten Sie 100 Mal in diese Position geraten und jedes Mal 1€ setzen, würden Sie im Schnitt 28€ Profit erzielen. 64 von 100 Mal würden Sie gewinnen und dabei 64€ verdienen, während Sie 36 Mal verlieren und dabei 36€ verlieren würden. Die Differenz zwischen den beiden Beträgen beträgt 28€ (64€ – 36€).

Obwohl das ein beachtlicher Profit ist, können Sie mit einer Teilung Ihrer Starthand im Durchschnitt 40€ Profit in 100 Händen erzielen und damit 12€ mehr. Durch die Teilung des Paares verschlechtern sich zwar Ihre Gewinnchancen von 64% auf 60%, aber da Sie nun zweimal eine 60% Chance haben zu gewinnen, machen Sie auf lange Sicht einen höheren Profit.

Wenn Sie die Hand 100 Mal spielen, werden Sie im Durchschnitt 60 Mal gewinnen. Da Sie jetzt aber zwei Hände spielen, machen Sie dabei einen Gewinn von 120€ (2€ * 60 gewinnbringende Hände). Die übrigen 40 Hände werden Sie verlieren und aufgrund des doppelten Einsatzes insgesamt 80€ (2€ * 40 verlustreiche Hände) Verlust verbuchen müssen. Daraus ergibt sich ein Profit von 40€ (120€ – 80€). Das sind 12€ mehr als in unserer vorherigen Berechnung in der Sie stehen geblieben sind und lediglich 28€ Profit gemacht haben.

Verluste in aussichtslosen Händen verringern

Sie spielen weiter am Tisch mit 8 Kartenstapel, aber diesmal erhalten Sie die Hand 7 – 7, während der Dealer eine 2 zeigt. Ihr Handwert von 14 ist nicht gerade vielversprechend und im Schnitt werden Sie diese Konstellation in 64% aller Fälle verlieren und in 36% aller Fälle gewinnen. Wenn Sie 100 solcher Hände spielen und immer 1€ setzen, werden Sie auf lange Sicht 28€ verlieren (64€ – 36€).

Wenn Sie Ihr Paar teilen, erhalten Sie zwei Hände mit einem Wert von 7. Sie haben zwar weiterhin schlechte Aussichten die Hand zu gewinnen, aber Ihre Chancen haben sich dennoch verbessert. Im Schnitt würden Sie 55% aller Hände in dieser Konstellation verlieren und 45% davon gewinnen. Da Sie aufgrund der Teilung einen zusätzlichen Einsatz auf dem Tisch platzieren müssen, setzen Sie in diesem Beispiel 2€. Das bedeutet, Sie würden in 100 Händen 90€ gewinnen (2€ * 45 gewinnbringende Hände) und 110€ verlieren (2€ * 55 verlustreiche Hände). Daraus ergibt sich insgesamt ein Verlust von 20€ (90€ – 110€). Verglichen mit den 28€, die Sie ohne Teilung des Paares verlieren würden, machen Sie also 8€ weniger Verlust.

Hände mit schlechten Chancen in Hände mit guten Chancen verwandeln

Nehmen wir an Sie sitzen weiterhin am gleichen Tisch und erhalten wieder 7 – 7. Doch diesmal zeigt der Dealer eine 6. Obwohl die 6 für Sie besser ist, als die 2 im vorherigen Beispiel, sind Ihre Chancen auf einen Gewinn weiterhin gering und auf lange Sicht werden Sie in dieser Konstellation Geld verlieren. Im Schnitt werden Sie in 42% aller Fälle die Hand gewinnen und in den übrigen 58% der Fälle die Hand verlieren. Wenn Sie 100 Hände mit einem 1€ Einsatz spielen, werden Sie im Schnitt 16€ (42€ – 58€) dabei verlieren.

Indem Sie die Siebenen teilen, können Sie den Vorteil allerdings zu Ihren Gunsten verändern. In dem Fall hätten Sie keinen Kartenwert von 14 mehr vor sich liegen, sondern zwei Mal die 7 als Ausgangspunkt. Die 7 gewinnt auf lange Sicht gegen die 6 vom Dealer. Nach der Teilung haben Sie eine Chance von 52% die Hand zu gewinnen und in 48% der Fälle werden Sie verlieren. Da Sie zudem einen zusätzlichen Einsatz setzen müssen, werden Sie im Schnitt 104€ gewinnen (2€ * 52 gewinnbringende Hände) und 96€ verlieren (2€ * 48 verlustreiche Hände). Daraus ergibt sich insgesamt ein Profit von 8€ (104€ – 96€). Dank der Teilung Ihrer Hand haben Sie einen 16€ Verlust in einen Profit von 8€ verändert.

Fazit

Ein Paar zu teilen wird oft in den falschen Situationen oder überhaupt nicht angewendet. Das ist sehr bedauerlich, weil damit der Hausvorteil nicht gesenkt, sondern stattdessen erhöht wird. Paare im richtigen Moment zu teilen spielt daher eine essentiell wichtige Rolle für die optimale Blackjack-Strategie. Die Frage, ob eine Teilung Ihrer Hand die richtige Wahl ist, sollten Sie sich bei der Basisstrategie stets als Zweites stellen, direkt nach der Surrender Frage.

Wenn Sie darauf die richtige mathematische Antwort finden, können Sie damit nicht nur Hände mit schlechten Gewinnaussichten in Hände mit guten Gewinnaussichten verändern, sondern darüber hinaus Ihre Gewinne maximieren und Verluste minimieren. Paare zu teilen ermöglicht Ihnen sich in bestimmten Fällen eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen und dank des zusätzlichen Einsatzes sind gewinnbringende Hände umso schöner.