Oscar's Grind-Strategie

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Oscar’s Grind ist auch als Holyes Press bekannt und hat grosse Ähnlichkeit mit der Paroli-Strategie. Beide wollen heisse und kalte Tische zu Ihrem Vorteil nutzen. Die Methode von Oscar’s Grind beruht auf der Wahrscheinlichkeit, dass bei den Einfachen Chancen das gleiche Ergebnis zwei-, drei- oder auch viermal hintereinander kommen kann. Wenn Sie gerade eine Glückssträhne haben, kann Oscar’s Grind tatsächlich gut funktionieren. Oscar’s Grind ist wie Paroli eine der wenigen Strategien, die nicht auf den Regelmässigkeiten, sondern auf den Zufälligkeiten des Glücksspiels aufbauen. Tatsächlich läuft aber beim Roulette nicht alles in blossen Zufälligkeiten ab. Auch der Zufall hat Methode, und daher hat diese Strategie auch einige Nachteile. Im folgenden Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile dieser Methode und erklären detailliert, wie Oscar’s Grind am Tisch angewendet wird.

So funktioniert Oscar's Grind

Wie die meisten Roulette-Strategien wurde Oscar’s Grind in erster Linie für Einfache Chancen entworfen. Sie setzen also auf die Felder, bei denen Ihr Einsatz im Fall des Gewinns verdoppelt wird: Gerade/Ungerade, Rot/Schwarz und 1-18/19-36. Diese Methode funktioniert theoretisch auch bei anderen Wettmöglichkeiten.

Haben Sie die Strategie erst einmal verstanden, dann ist sie sehr einfach anzuwenden. Bei Oscar’s Grind wird immer in Sequenzen gesetzt. Das Ziel einer Sequenz ist es, einen Gewinn zu erzielen, der genauso gross ist wie Ihr Anfangseinsatz. Sobald ein solcher Gewinn erspielt wird, endet die Sequenz und eine neue beginnt. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Einsatz nach einem Gewinn um eine Einheit erhöht werden, während er bei einem Verlust unverändert bleibt. Wenn eine Sequenz erfolgreich beendet wird, setzen Sie den nächsten Einsatz wieder zurück auf den ursprünglichen Betrag. Wir möchten Ihnen das anhand einiger Beispiele verdeutlichen:

Sie beginnen Ihre erste Sequenz mit einem Einsatz von CHF 1.- auf Rot. Das Glück ist auf Ihrer Seite und Sie gewinnen sofort mit dem ersten Einsatz. Das bedeutet, Sie haben einen Gewinn von CHF 1.-. Das entspricht Ihrem ursprünglichem Einsatz. Die Sequenz ist damit beendet.

Sequenz 1
Runde Einsatz Gewinn Verlust Gewinn in CHF Was tun?
1 CHF 1.- X CHF 1.- Gewinn, Sequenz beenden

Am Ende einer Sequenz sollte Ihr Einsatz immer auf seinen Anfangswert zurückgesetzt werden. Daher beginnen Sie in unserem Beispiel die nächste Sequenz wieder mit CHF 1.-. Diesmal verlieren Sie Ihre erste Wette. Bei Ihrer nächsten Wette setzen Sie wieder CHF 1.-, da nach einem Verlust der Einsatz unverändert bleibt. Leider verlieren Sie erneut. Das bedeutet: Ihr Verlust in dieser Sequenz beträgt jetzt CHF 2.- (CHF 1.- + CHF 1.-). Da Sie verloren haben, bleibt der Einsatz weiterhin bei CHF 1

Das Blatt wendet sich, und Sie erzielen Ihren ersten Gewinn in dieser Sequenz. Ihr Verlust reduziert sich dadurch auf CHF 1.-. Weil Sie gewonnen, aber per saldo immer noch keinen Gewinn gemacht haben, erhöhen Sie nun Ihren Einsatz um eine Einheit. Das bedeutet, Sie setzen jetzt CHF 2.- ein. Sie gewinnen erneut und verbuchen jetzt insgesamt einen Gewinn von CHF 1.-. Die Sequenz endet damit. In der folgenden Tabelle geben wir einen Überblick über Ihre Wetten in dieser Sequenz:

Sequenz 2
Runde Einsatz Gewinn Verlust Profit Was tun?
1 CHF 1.- X CHF 1.- Verlust, Einsatz nicht verändern
2 CHF 1.- X CHF 2.- Verlust, Einsatz nicht verändern
3 CHF 1.- X CHF 1.- Gewinn, Einsatz um eine Einheit erhöht
4 CHF 2.- X  CHF 1.- Gewinn erreicht, Sequenz beenden

Es gibt eine Ausnahme bei der Erhöhung Ihres Einsatzes. Sie sollten nie mehr setzen, als unbedingt nötig ist, um einen Profit zu erzielen. Das folgende Beispiel wird diesen Punkt verdeutlichen:

Sequenz 3
Runde Einsatz Gewinn Verlust Profit Was tun?
1 CHF 1.- X CHF1.- Verlust, Einsatz nicht verändern
2 CHF 1.- X CHF2.- Verlust, Einsatz nicht verändern
3 CHF 1.- X     CHF1.- Gewinn, Einsatz um eine Einheit erhöhen
4 CHF 2.- X CHF3.- Verlust, Einsatz nicht verändern
5 CHF 2.- X CHF5.- Verlust, Einsatz nicht verändern
6 CHF 2.- X CHF3.- Gewinn, Einsatz um eine Einheit erhöhen
7 CHF 3.- X CHF6.- Verlust, Einsatz nicht verändern
8 CHF 3.- X CHF9.- Verlust, Einsatz nicht verändern
9 CHF 3.- X CHF6.- Gewinn, Einsatz um eine Einheit erhöhen
10 CHF 4.- X CHF2.- Gewinn, aber Einsatz verringert
11 CHF 3.- X CHF1.- Profit erreicht, Sequenz beenden

Wie Sie aus der Tabelle ersehen können, haben wir die 10. Runde mit einem Einsatz von CHF 4.- gewonnen. Die Regeln verlangen nun von uns eigentlich, in der 11. Runde CHF 5.- zu setzen. Allerdings würde uns ein Einsatz von CHF 3.- genügen, um aus den CHF 2.- Verlust einen Gewinn von CHF 1.- zu machen. Daher passen wir in diesem Fall unseren Einsatz an und setzen lediglich CHF 3.-. Man muss kein unnötiges Risiko eingehen. Warum CHF 5.- riskieren, wenn CHF 3.- genug sind, um das Ziel zu erreichen.

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Vor und Nachteile

Beispiel für gut laufenden Oscar’s Grind
Runde Einsatz Gewinn Verlust Gewinn
1 CHF 1.- X CHF 1.-
2 CHF 1.- X CHF 2.-
3 CHF 1.- X CHF 3.-
4 CHF 1.- X CHF 4.-
5 CHF 1.- X CHF 5.-
6 CHF 1.- X CHF 6.-
7 CHF 1.- X CHF 7.-
8 CHF 1.- X CHF 8.-
9 CHF 1.- X CHF 7.-
10 CHF 2.- X CHF 9.-
11 CHF 2.- X CHF 7.-
12 CHF 3.- X CHF 4.-
13 CHF 4.- X CHF 0.-
14 CHF 1.- X CHF 1.-

Obwohl wir insgesamt neunmal verloren und nur fünfmal gewonnen haben, konnten wir in den 14 Runden einen Gewinn von CHF 1.- erzielen.

Der Nachteil der Strategie ist, dass ihr Erfolg von Glücks- und Pechsträhnen abhängig ist. Wenn die Resultate häufiger wechseln, also Gewinne und Verluste sich häufiger abwechseln, dann ist es deutlich schwieriger, Gewinn zu machen. Dazu ein Beispiel:

Beispiel für schlecht laufenden Oscar’s Grind
Runde Einsatz Gewinn Verlust Gewinn
1 CHF 1.- X CHF 1.-
2 CHF 1.- X CHF 2.-
3 CHF 1.- X CHF 1.-
4 CHF 2.- X CHF 3.-
5 CHF 2.- X CHF 1.-
6 CHF 2.- X CHF 3.-
7 CHF 2.- X CHF 1.-
8 CHF 2.- X CHF 3.-
9 CHF 2.- X CHF 1.-
10 CHF 2.- X CHF 3.-
11 CHF 2.- X CHF 5.-
12 CHF 2.- X CHF 3.-
13 CHF 3.- X CHF 6.-
14 CHF 3.- X CHF 9.-

Wieder haben wir 14 Runden gespielt und davon neun verloren und fünf gewonnen. Wie Sie sehen können, sind die Resultate deutlich negativer, wenn Gewinn und Verlust ständig wechseln. Da in diesem Beispiel die Gewinne und Verluste nicht in Serie auftreten, wird der Nachteil von Oscar’s Grind sehr gut sichtbar. Wir erzielen nicht nur keinen Gewinn, sondern verbuchen im Gegenteil CHF 9.- Verlust. Das ist die grosse Gefahr bei dieser Strategie. Um zu Buche zu schlagen, müssen die Gewinne gehäuft auftreten. In diesem Beispiel haben wir noch Glück, dass wir keine Pechsträhne mit sporadischen Gewinnen dazwischen erwischt haben. Bei einem negativen Saldo von – CHF 1.- konnten wir daher einige Male unseren Einsatz beibehalten. Trotz des Gewinns mussten wir den Einsatz nicht erhöhen. Hätten wir uns nicht an diese Sonderregel gehalten, wären unsere Verluste noch deutlich höher ausgefallen.

Fazit

Oscar’s Grind ist eine tadellose Strategie, wenn ihre Grundlage erfüllt wird – dass es Gewinn- und Verlust-Strähnen gibt, auf die man setzen kann. Leider ist es unmöglich, so etwas zu planen oder vorherzusehen. Jede Runde beim Roulette ist einzigartig und unabhängig von den vorherigen Ergebnissen. Es ist natürlich immer möglich, dass Gewinne oder Verluste mehrmals hintereinander kommen. Doch es ist genauso möglich, dass sie sich eine ganze Weile regelmässig abwechseln. Oder noch schlimmer, dass eine verlorene Runde sich an die andere reiht, nur unterbrochen von gelegentlichen Gewinnen, deren Wirkung dann verpufft. Also auch hier tritt unter Umständen genau das ein, was man vermeiden wollte.

Die Strategie kann allerdings tatsächlich viele verlorene Runden mit ein paar erfolgreichen doch noch in einen Gewinn verwandeln. Unter den richtigen Umständen müssen Sie nur ein Drittel Ihrer Einsätze richtig platzieren, um einen Gewinn zu erzielen. Sollten die gewinnbringenden Runden aber nicht in Serie erscheinen, besteht das Risiko, mit dieser Methode lediglich seine Einsätze und schliesslich auch seine Verluste in die Höhe zu treiben.